Schwimmbad - in idyllischer Natur

Schwimmbad – in idyllischer Natur

Eintrittspreise

Kinder bis 13 Jahre: 0,50 Euro
Schüler und Studenten: 1,00 Euro
Erwachsene: 2,00 Euro

Fakten

Schon 1943 wurde durch Eigeninitiative von Bürgern der Stadt ein Naturschwimmbad angelegt.

Es entstand aus einer Kiesgrube, dem Georges Kiesschacht.

Im Jahr 1968 wurde es, durch erneut vieler freiwilligen Aufbaustunden der Bürger, neu errichtet.

1969 wurde das Nichtschwimmerbecken übergeben.

Neben Textil- und FKK-Bereich (Eröffnung erfolgte am 1. Juli 1989) können Sie (fast) alles finden, was man zum Baden und Erholen braucht.

Auf einer Liegefläche von ca. 16 ha, einem Nichtschwimmerbecken von 150 Quadratmetern, sowie ein 2400 Quadratmeter Schwimmbereich können Sie sich weiter auf einem Beachvolleyballplatz austoben.
Selbstverständlich fehlt auch ein Kinderspielplatz nicht.

Auch das Bistro lädt mit seinen Sitzplätzen unter Sonnenschirmen und mit Blick auf dem gesamten See zum Verweilen ein.

Das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (TLLV) untersucht auf der Grundlage der EU-Badegewässer-Richtlinie während der Badesaison regelmäßig die Ergebnisse der Wasseruntersuchungen für die natürlichen Badegewässer Thüringens.

Unser Naturschwimmbad ist Teil dieser Veröffentlichung:

Gutachten über Wasserprobe vom Thüringer Landesamt – Medizinaluntersuchung (pdf)

Beschreibung des Badegewässers Naturschwimmbad Heldrungen vom Landratsamt (pdf)

Auf dem Schwimmbadgelände: Bistro “Zett-Inn”

Öffnungszeiten:

Mo / Di 11.00 Uhr – 20.00 Uhr

Mi – So 11.00 Uhr – 22.00 Uhr


Die Inhaberin des Bistros Kerstin Zielonka organisiert einige Events, zu denen Sie recht herzlich eingeladen sind. Schauen Sie hierzu bitte in unseren Veranstaltungskalender.

Ebenso bietet unser Naturschwimmbad einen Bedarfscampingplatz für ca. 20 Stellplätze (mit Frühstücksservice).

Baden inmitten idyllischer Natur

FREIBÄDER IM KYFFHÄUSERKREIS Das Naturbad wartet auch mit einem FKK-Bereich und einer Bootsausleihe auf

VON FREYA HARTMANN

Heldrungen. Wenn die Hitze kaum noch auszuhalten ist, die Sonne kräftig vom Himmel strahlt und es einem sogar in der kürzesten Kleidung zu heiß wird, will man nur noch eins: Abkühlung! Das derzeitige Wetter lockt viele Menschen in die Freibäder der Region. Eines davon ist das Naturbad in Heldrungen.
Der erste Eindruck des zum Bad ausgebauten Sees ist sehr gut. Auf der grünen Liegewiese haben viele Badelustige ihre Handtücher und Decken ausgebreitet und es sich bequem gemacht. Auch verfügt das Naturbad über einen FKK-Bereich, der gut besucht wird.
Vor allem für die Kinder und Jugendlichen ist der Sprungturm des Naturbades die wohl größte Attraktion. Man kann hier aus verschiedenen Höhen springen – und es verpasst einen kräftigen Adrenalinstoß, wenn man zum Beispiel aus 5 Meter Höhe in den See springt.
Aus dem angenehm kühlen Wasser möchte man dann am liebsten gar nicht mehr raus.

Außerdem kann man sich Boote ausleihen und eine Fahrt auf den See machen, die Seerosen bestaunen und bei genauem Hinschauen auch manchen kleinen Fisch entdecken.
Für Kinder gibt es natürlich auch einen Spielplatz mit vielen Geräten und für Bademuffel einen Volleyballplatz, auf dem sie nach Lust und Laune pritschen und baggern können.
Ein weiterer Pluspunkt diese Bades sind die neuen, frisch renovierten Toilettenanlagen mit Duschen. Alles ist sauber und macht einen sehr gepfegten Eindruck. Nach dem Schwimmen und Spielen kann man sich am Kiosk mit Essen, Getränken und Eis stärken. Wer hier gar nicht mehr weg will, kann sich auch auf dem Campingplatz des Naturbades für einige Zeit häuslich einrichten und täglich die Idylle des Sees genießen.
“Wir sind zurzeit sehr zufrieden mit den Besucherzahlen”, so Dieter Zielonka, der im Naturbad arbeitet. Wen wundert das – bei so tollem Wetter und einem so attraktiven

Start in die Badesaison

VON KERSTIN FISCHER

HeldrungenWährend andere Kommunen noch überlegen, wann und ob sie in diesem Jahr ihr Freibad überhaupt noch öffnen, sind in der Stadt Heldrungen alle Unklarheiten beseitigt: Das Naturschwimmbad geht nach der Winterpause wieder in Betrieb und wird wie gewohnt auch die ganze Saison geöffnet haben.

Möglich macht dies ein Vertrag der Stadt mit einem privaten Betreiber. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr hatte das Heldrunger Bad auf Grund der wenig badefreundlichen Witterung wie alle Freibäder der Region ein sattes Minus eingefahren. Auf 60- bis 80 000 Euro belief sich jährlich die Zuwendung der Stadt an die beliebte Freizeiteinrichtung.

Ein Zuschussgeschäft, das weiß in der Kommunalpolitik jeder. Doch ohne Wetter wird das Freibadjahr geradezu ein Desaster, wenn nicht einmal mehr die Einnahmen aus den ohnehin mageren Eintrittsgeldern das gewaltige Minus ein wenig abschwächen können.

Nun läuft das Schwimmbad erstmals unter privater Regie. Um die Übernahme bemüht hatten sich Kerstin und Dieter Zielonka, nachdem mit dem langjährigen Schwimmmeister zu Beginn des Jahres einer der letzten Angestellten der Stadt in Ruhestand ging.

Die Eheleute betreiben seit sechs Jahren den Kiosk auf dem Gelände und haben den Campingplatz entwickelt. Nun dehnt sich ihr Engagement auf das ganze Bad aus.

Für Heldrungen ein Glücksfall. Das Bad bleibt weiter städtisches Eigentum – bei überschaubaren Kosten. 30 000 Euro stellt die Stadt den Betreibern als Betriebskostenzuschuss zur Verfügung. In diesem Jahr. Auf einen längeren Zeitraum hätten sich seine Stadträte zunächst nicht einlassen wollen, berichtete Bürgermeister Norbert Enke (BfH) am Rande der jüngsten Stadtratssitzung. “Wenn ich es mir recht überlege, ist es vielleicht auch für die Zielonkas besser”, räumt Enke ein, das den Vertrag ursprünglich gleich auf drei Jahre festklopfen wollte, “da haben auch sie eine Probezeit.”

Geführt werden soll das Bad ohne Abstriche wie bisher: die bekannten Eintrittspreise, Mindestöffnungszeiten, ein Bade-, zwei Schwimmmeister. “Die gleichen Auflagen wie die Stadt auch”, sagt Enke, der über diese Lösung nicht zuletzt im Sinne der vielen kleinen Badbesucher mehr als erleichtert ist. Kurzzeitig überlegt worden war auch die Umwandlung in ein Naturbad, sprich, ohne jedwede Aufsicht. “Da ist man jetzt schon beruhigter”, findet er.

In diesen Tagen werden noch die Reste der gefällten Pappeln entfernt, dann kann die Saison beginnen. Eröffnet werden soll bereits in drei Wochen, am 12. Mai. “In städtischer Trägerschaft würden unter diesem Aspekt meine Leute vom Bauhof schon seit zwei Wochen die Anlagen in Ordnung bringen”, erinnert Enke. Das obliegt jetzt den neuen Betreibern. Und anders als bei den städtischen Bediensteten, die laut Enke “früh um 7 schon wissen, dass sie um 16 Uhr Feierabend haben”, sei die Motivation in Privatregie ohnehin eine ganz andere.

Schlechtes Wetter hin oder her – dass der Laden laufen kann, davon ist der Bürgermeister überzeugt. Immerhin ist der Kiosk auch für Nicht-Badbesucher eine Adresse und an den Wochentagen um die Mittagszeit oder langen Abenden stets eine gefragte Anlaufstelle.

Bei den Besucherinnen der Stadtratssitzung, die als treueste Badegäste bei Wind und Wetter regelmäßig im See ihre Bahnen ziehen, wurde die Entscheidung mit großer Freude aufgenommen. “Ich kann nur immer wieder Danke sagen”, verabschiedete sich Christel Erfurth am Schluss überschwänglich.

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