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Aus der Geschichte der AWG

• Gründung der Genossenschaft "Thomas Müntzer"

am 09.12.1958

In der Gaststätte "Ratskeller wurde die Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft (AWG) gegründet, nachdem der Bau von 30 Wohneinheiten genehmigt wurde.
Als die ersten 30 Familien, die für die ersten beiden Wohnblöcke, die ab 1962 errichtet werden sollte, feststanden, hat sich ein Kollektiv gebildet, das seines gleichen einmalig war - und bestimmt heutzutage (leider) nicht mehr zu finden ist.
Hier eine Darlegung eines der ersten Mieter:
"Die ersten Aktionen, die wir starteten, waren das Urbarmachen des Geländes vom Birkenwald (ab Rothe) bis zu den Kirschbäumen am Hohlweg vom Kirschberg, für ein Gartengelände. Es wurden zu je 200 Quatratmetern abgesteckt und die Gärten, vorwiegend an die AWG-Mitglieder, vergeben.
Viele NAW-Stunden wurden für die Gartenanlage geleistet. Die Gartenanlage "Weitblick" hat sich für die Besitzer zu einer Anlage entwickelt, die in erster Linie der Erholung dient und auf die wir stolz sind.
Im Februar 1962 begann man mit den Erdplanierungsarbeiten für die ersten beiden Wohnblöcke. Damit begannnen für uns Mitglieder die ersten Pflichtstunden. Fast jeden Sonnabend und Sonntag wurden die Stunden abgearbeitet, z.B. beim Entladen von Eisenbahnwaggons mit Backsteinen, bei Handlangerarbeiten für Maurer, beim Ausheben von Gräben für die Be- und Entwässerung. Bei dieser Arbeit steckten wir voll im Schlamm und sahen aus wie die Grubenarbeiter. Schließlich wurde der Durchbruch am frühen Morgen vom 18. zum 19. März 1962 geschafft. Der Wasseranschluss war somit gesichert.
Das Gelände vor den beiden Blöcken wurde ebenfalls planiert und ein Hang angelegt. Zahlreiche Sträucher und Bäume wurden gepflanzt."

• Der erste Einzug

Ende November / Dezember 1963 zogen die ersten Familien, im Januar 1964 die letzten Familien in die neuen Wohnungen.
1975 wurden weitere zwei Wohnblöcke errichtet: ein kommunaler und der andere ein erneuter AWG-Bau. Die Arbeiten übernahm der Kreisbetrieb Artern mit moderner Technik und Plattenbauweise gearbeitet wurde in drei Schichten.

• Nach der Wende

1990 wurde die ehemalige AWG aufgelöst. Die Neugründung nach dem Genossenschaftsgesetz erfolgte unter dem Namen "Thomas Müntzer" e.G. Heldrungen.
Am 01. Oktober 2004 begann die Sanierung und Modernisierung, abgeschlossen wurde dies am 23. Dezember 2004. Ein Glanzstück wurde in kurzer Zeit geleistet.
Das Ergebnis:
• Vollwärmeschutz bei Fassade und Dach, dadurch
• Heizkosteneinsparung, weniger Belastung für unsere   Umwelt
• neue Balkone und Rollos
• restlicher Einbau moderner Erdgasheizungen
• neue Ruf- und Wechselsprechanlagen für jede Wohnung
• moderne Farbgestaltung

Bericht vom 12. Januar 1959 aus der Tageszeitung:


AWG "Thomas Müntzer" in Heldrungen gegründet

Gemäß der Verordnung vom 14. März 1957 über die Bildung von Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften (AWG) ließen sich Kollegen der MTS, des Großhandelskontors, des VEB Kraftverkehr, der Dorfkonsumgenossenschaft und der Dorfgewerkschaftsleitung der Gewerkschaft Land und Forst von Heldrungen ermutigen und gründeten am 9. Dezember 1958 die AWG "Thomas Müntzer".
30 Kollegen haben den Wohnungsbau zu ihrer eigenen Angelegenheit gemacht und verwirklichen die Beschlüsse von Partei und Regierung. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft warum? Das war die Kernfrage in den Betrieben.
Sehr schnell erkannten Kollegen, dass ihnen hierdurch viele Unkosten erspart bleiben, dass es so den Werktätigen billiger wird, als der Eigenbau und die gegenseitige Hilfe einen großen Nutzen bringt. Unsere Regierung gewährt den AWG zinslose und zum Teil unkündbare Kredite bis zu 85% der Baukosten und stellt unentgeltlich Baugelände den AWG zur Verfügung. Die Genossenschaftsmitglieder selbst bestimmen, welche bestätigten Typenprojekte gebaut werden und wie die Ausstattung ihrer Wohnungen sein soll.
Das Werden und Wachsen ihrer AWG wird bestimmt und gemeistert, wenn sie sich hierbei auf ihre kollektive Arbeit stützen und sozialistische Taten vollbringen, in der sich eine hohe Wohnkultur widerspiegelt.

Die Verschmelzung
Der Aufsichtsrat und Vorstand haben in den vergangenen Jahren ehrenamtlich und mit hoher persönlicher Verantwortung die Genossenschaft so geführt, dass wir heute eine gesunde, wirtschaftlich intakte Wohnungsgenossenschaft sind. Doch auch diese ehrenamtlichen Mitglieder werden nicht jünger, Nachfolger waren nicht zufinden.
Und so machten sich die Heldrunger auf die Suche nach einem neuen Partner. Dieser wurde mit der AWG Artern schnell gefunden.

Die Verschmelzung der Heldrunger Wohnungsbaugenossenschaft "Thomas Müntzer" mit der Arterner Wohnungsgenossenschaft AWG erfolgte zum 1. Januar 2006.


Die Wohnblöcke waren bzw. sind:
Haus-Nr. 34

mit 12 Wohneinheiten / 69 Quatratmeter / 4-Raumwohnung
Haus-Nr. 35

mit 18 Wohneinheiten / 60 Quatratmeter / 3-Raumwohnung
Haus-Nr. 37

mit 24 Wohneinheiten / 58 Quatratmeter / 3-Raumwohnung

- Gut und sicher wohnen -

AWG Kyffhäuser - Wohnungsbaugenossenschaft eG
Artern | Bad Frankenhausen | Heldrungen |Voigstedt
Leipziger Str. 5, 06556 Artern / Tel.: (0 34 66) 30 23 55

im Wohnbereich Heldrungen, Am Bahnhof 34 - 35 - 37
Ansprechpartner: Herr Cyperski - Tel.: (03 46 73) 9 72 14

www.AWG-Artern.de
eMail: info@awg-artern.de

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